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Grußwort

Das Weinparadies an der Mainschleife zum Träumen
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Blick vom Bahnhof

Eisenheim liegt mitten im Herzen des Fränkischen Weinlandes am beginnenden Bogen der Volkacher Mainschleife in ruhiger und beschaulicher Lage am Main. Von Hektik und Lärm ist in dieser am Landkreisdreieck der Landkreise Würzburg, Kitzingen und Schweinfurt liegenden Gemeinde nichts zu spüren.

Trotz aller Beschaulichkeit liegt Eisenheim sehr zentral. Nach Schweinfurt, Kitzingen und Würzburg sind es jeweils 23 km. (Anfahrtsbeschreibung). Zu den Autobahnanschlüssen der A 70, A 3 und A 7 sind es jeweils ca. 15 km. Die Mainfähre (eine der letzten in Bayern) ermöglicht die Anbindung an den Maintalradweg. Durch Eisenheim selbst führt der Radweg von Würzburg nach Schweinfurt.

Geprägt werden die beiden Ortsteile Ober- und Untereisenheim durch den Wein- und Obstanbau. Auf Muschelkalk und Lettenkeuperböden bewirtschaften 90 Winzerfamilien im Voll- bzw. Nebenerwerb über 230 Hektar Weinberge. Der Wein aus der Lage Obereisenheimer Höll mit der bekannten Symbolfigur des Obereisenheimer Teufels ist hierbei der bekanntere. Die Weine aus dem Untereisenheimer Sonnenberg stehen jedoch in ihrer Qualität den Weinen aus Obereisenheim nicht nach.

Die Eisenheimer Winzer sehr stolz darauf, dass die meisten der fränkischen Weinköniginnen bislang aus Eisenheim kamen.

 

Erste Urkundliche Erwähnung des Silvaners

Wie der Silvaner nach Franken kam, wird wohl noch lange Anlass zu vielerlei Mutmaßungen geben. Doch wissen wir durch neuere Forschungen im Fürstlich Castell´schen Archiv sehr genau, das die älteste Urkundliche Erwähnung des Silvaners in Obereisenheim ist.

Am 5. April 1659 brachte der Gräflich Castell´sche Bote Michael Saueracker aus Greuth gegen einen Botenlohn von 1 Schilling und 3 ½ Pfennigen vom Wirt und Gerber Georg Kraus aus Obereisenheim 25 Österreicher Fechser, wie die Silvanerreben damals hießen, nach Castell.

„Eine Frau hat’s eingefädelt“

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Silvanerurkunde

Es mag auch sein, dass die Frau des Georg Kraus den Handel eingefädelt hat. Schon 1657 hielt Sie sich, wie schon zahlreiche andere Obereisenheimer vor ihr, zur Kur im Wildbad Castell auf. Im Frühjahr 1659 weilte sie zur Kur im Wildbad Castell und während ihres Aufenthaltes kam sie gewiss einmal mit dem Amtmann oder Weingartsmann ins Gespräch.

Womöglich ist der Handel sogar von Badezuber zu Badezuber zustande gekommen, denn Frauen und Männer pflegten in einem Raum, wahrscheinlich nur durch dünne Wände getrennt, stundenlang in dem Heilwasser sitzen.

Daraufhin Reiste der Amtmann Georg Körner nach Obereisenheim wo ihm der Obereisenheimer Wirt von den Fechsern erzählte und ihm auch solche besorgen könnte.

Zurück in Castell hat er sich dann mit seinem Weingartsmann beraten, und es wurde beschlossen, probeweise 25 der neuartigen Fechser zu kaufen. Der Kaufpreis von 8 Schilling 3 ½ Pfennigen für die Fechser wurde erst am 5. November 1659 erstattet.

Somit ist das Jahr 1659 die älteste Urkundliche Erwähnung des Silvaners, und diese stammt aus Obereisenheim.

 


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Straßenweinfest Untereisenheim

Die Eisenheimer sind lebenslustige Leute. Im ganzen Landkreis Würzburg gibt es keine Gemeinde, die es auf mehr Feste bringt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Es beginnt im April mit dem kulinarischen Weinfest "Fisch und Wein" und endet mit dem Weinherbst in Obereisenheim und dem kulturellen Höhepunkt des Kulturherbstes Untereisenheim mit Kunstausstellungen in Winzerhöfen, Scheunen, Kellern und Garagen im ganzen Altort. Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.

 

Sehenswert sind die beiden Ortskirchen, das Museum Erzgebirgischer Spielzeugwinkel in Obereisenheim und das Weinparadies im Hundertwasserhausstil in Untereisenheim. Die hervorragende Gastronomie verwöhnt sie von der Spargelsaison bis zur Martinsgans an Martini mit Köstlichkeiten der fränkischen Küche.

Legen Sie ihren Alltagsstreß bei uns ab. Genießen Sie eine unverbrauchte Landschaft und die unbeschreibliche Ruhe und entspannende Atmosphäre an der Mainschleife. Der ehemalige Untereisenheimer Pfarrer, Bienenzüchter und Heimatdichter hat über den Blick aus seinem hoch über dem Maintal liegenden "Weißen Haus" geschrieben, dass er sich so das Paradies auf Erden vorstelle.

Auf Sie warten paradiesische Zeiten.